» "Konfiwoche - Tipps & Clips"



  In der Rubrik "Konfiwoche - Tipps & Clips" stellen wir Euch regelmäßig interessante Weblinks, Videos oder Bücher rund um die Themen Kirche, Religion und Alltag vor:



Tipps zum sicheren Umgang mit Social Media - „WebCheck“ - Evangelische Jugend in Bayern stellt Online-Checkliste vor

Privatsphäre, Datendschungel, Bewegungsprofil, Urheberrecht, Datenschutz – es ist nicht immer einfach, sich im Web 2.0 zurechtzufinden, zumal man bei jeder Aktivität im Internet digitale Spuren hinterlässt. Jugendliche verbringen immer mehr Zeit im Internet. Jeder Zweite loggt sich täglich in eine Online-Community ein. „Gerade jüngere Jugendliche gehen oft unbedarft ins Netz und wissen nicht, wie sie sich schützen können&blquo;, so Tobias Rohlederer, Vorsitzender des Landesjugendkonvents der bayerischen Landeskirche. Mit „WebCheck“ will die Evangelische Jugend in Bayern nun helfen, das Miteinander im Web 2.0 einfacher, sicherer und kollegialer zu gestalten. Zielgruppe sind vor allem Jugendliche im Konfirmandenalter. http://www.webcheck.ejb.de/



Gott und die Welt

In einer Interview-Serie auf Konfiweb.de verraten eure Stars, wie ihre Konfirmation war, was für ein Rezept gegen Liebeskummer sie haben oder welche Gefühle sie mit der Kirche verbinden. Den Auftakt macht Antonella von der neuen "Popstars"-Band Queensberry. www.Konfiweb.de



Kiras Kinderrechtequiz 2011

Zum Weltkindertag am 20. September hat die Kirchenelster auf ihrer Seite für alle kleinen Ratefüchse wieder ein Quiz vorbereitet. Welche Rechte haben Kinder eigentlich? Alle Kinder, die bis zum 30. September Kiras kniffelige Fragen richtig beantworten, können einen von vielen tollen Preisen gewinnen. Und auch sonst gibt es auf der Internet-Seite der evangelischen Kirchen für Grundschulkinder allerlei überraschungen zu entdecken. Kira hat einen neuen Kumpel in ihrer Kirche: Die etwas altkluge Eule Ottmar ist auf dem Dachboden zuhause und hütet dort in ihrem Archivschrank schöne Spiele, witzige Bastelideen und tolle Aktionen. www.kirche-entdecken.de



Videoclip: Der Glaube

Glauben richtig verstanden heißt Vertrauen, sagt Bischof Fridrich Weber von der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig. Und damit steigt er ein in die Beantwortung der Frage "Was ist Glaube?", dem Thema des neuen Videoclips aus der Reihe "E wie evangelisch". Glauben habe sehr viel mit Beziehung zu tun, erklärt der Bischof, ganz oben natürlich mit der eigenen Beziehung zu Gott. So sagen viele Menschen, dass sie sich in bestimmten Lebenslagen Gott vertrauenswoll in die Arme werfen können. Und Weber und geht noch viel weiter: zum Leben brauche es die Dimension des Vertrauens und eigentlich könne niemand ohne diese Dimension leben.




YoungspiriX - Und was glaubst Du? Start frei für evangelisches Jugendportal (25. Juni 2010)

  Hier gestalten Jugendliche die Inhalte in allen Bereichen mit. Jede und jeder kann sich mit eigenem Portrait und Blog vorstellen. Ob mit Fotos, Videos oder Podcasts – die gestalterische Freiheit ist nahezu grenzenlos. Und Neuigkeiten lassen sich nicht nur vom heimischen PC aus verbreiten, sondern auch schnell per MMS. Foren und Chats laden zum Diskutieren über aktuelle Themen oder zu einem kurzen Nachmittagsplausch ein. Was wirklich wichtig ist, entscheiden die Mitglieder. Wer möchte, kann sich als Redakteurin oder als Redakteur bewerben und die Inhalte von "youngspiriX.de" verantwortlich mitbestimmen. Mike Corsa, Generalsekretär der aej, freut sich: "So wird im Evangelischen Jugendportal Medienkompetenz gefördert, denn Jugendliche können sich hier auf einer verlässlichen Plattform selber ausprobieren."

  "Glaubenssachen", biblische Texte und Andachten sowie ein "Raum der Stille" gehören zum selbstverständlichen evangelischen Hintergrund von "youngspiriX". Die Texte können selbst geschrieben, veröffentlicht und mit Bildern als E-Card verschickt werden.

  In einem geschützten Raum bei "Herz & Seele" kann man offen von allen Sorgen und Nöten erzählen. Besonders ausgebildete Jugendliche vom Jugendtelefon Krefeld beraten per E-Mail. Ein umfangreicher Katalog mit Beratungsstellen gibt zusätzlich Auskunft über Anlaufstellen in unmittelbarer Nähe: www.youngspirix.de.



Videoclip "Amen" ist kein "Basta"

  "Basta", so klingt es manchmal in der Politik, wenn der Kanzler oder die Kanzlerin ein Machtwort spricht: Diskussion beendet, jetzt zählt nur noch die eine Meinung dessen der das Sagen hat. "Basta", so sagt manchmal verzweifelt ein Vater, wenn des ständigen Widerspruchs seiner Sprösslinge müde ist. "Basta" ist ein aus dem Italienischen stammende Einwurf, der in einem Wort alles sagt – und in diesem Fall beendet. Und das "Amen" in der Kirche? Das schließt doch alles ab, die Predigt, das Gebet, das Glaubensbekenntnis. In der neuesten Ausgabe der Comic-Videoclipreihe "E-wie-Evangelisch" erläutert die Rundfunkpfarrerin Mechthild Werner, was "Amen" wirklich bedeutet und warum keiner zu allem "ja und amen" sagen muss.

  Das Wort "Amen" stammt ursprünglich aus dem Hebräischen, weiß die Pfarrerin aus der mitteldeutschen Kirche. Es hat sich in allen Religionen, die sich auf Abraham zurück führen lassen: im Judentum, im Christentum, im Islam. Und es hat diese eine Bedeutung, die in unterschiedlichen Zeitstufen variieren kann: ""So ist es", "So sei es" oder "So soll es geschehen", auch weil das Hebräische die in westeuropäischen Grammatiken üblichen Stufen der Gegenwart, der Möglichkeit und der Zukunft so nicht kennt. "Amen" sagt die Gemeinde nach der Predigt, "Amen" sagen die Teilnehmenden beim Abendmahl, wenn sie Brot und Wein empfangen, "Amen" beschließt das Gebet im Gottesdienst, auch das "Vater Unser". "Amen" sagen aber auch die Menschen jüdischen und muslimischen Glaubens in ihren Gottesdiensten – hier wie dort als Akklamation, als Zustimmung im Ablauf eines Gottesdienstes.

  Mit dem aus dem hebräischen stammende Wort beschließen viele Christen aber auch ihr persönliches Gebet am Tagesanfang oder Tagesende. Es war wohl Martin Luther, der einmal seinem Barbier erklärt haben soll, dass das tägliche Gebet mit einem "kräftigen Amen" zu beschließen ist. Im ursprünglichen Sinn der zustimmenden Gemeinde hat es im persönlichen Gebet sicher seine Funktion verloren, wie Mechthild Werner im Comic-Videoclip erklärt, aber es hilft, für das Gespräch mit Gott auch ein Ende zu finden.

  Sowohl in seinem ursprünglichen Sinn der zustimmenden äußerung einer feiernden Gemeinde als auch als Abschluss des persönlichen Gebets ist das "Amen" kein "Basta", sondern der Doppelpunkt in einem Gespräch mit Gott. Und dies wiederum ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

  In der Comic-Videoserie "E-wie evangelisch" erklären prominente und kompetente Vertreterinnen und Vertreter der evangelischen Kirche wichtige theologische und religiöse Begriffe. Im Auftrag der EKD produziert der Evangelischen Kirchenfunk Niedersachen (ekn) diese Serie für das Internet. Zu sehen sind die kurzen Clips mit maximal zweieinhalb Minuten Länge nicht nur auf kirchlichen Internetportalen wie www.ekd.de, www.evlka.de oder auch auf www.evangelisch.de, sondern dort, wo solche kurzen Internetfilme zu Hause sind: www.youtube.de und auf anderen Clip-Portalen. Und bei www.antenne.com gibt es die kurzen Erklärung auch als Audiofassung.

  Mehr über das "Amen" gibt es auch zu erfahren im Internetlexikon wichtiger Begriffe des Glaubens "E-wie-Evangelisch": www.e-amen.de. Dort schreibt Thomas Adam, wie er als Theologe und Publizist das "Amen" in Südarfrika neu kennengelernt hat. Auch im neuesten Buch der hannöverschen Pastorin Margot Käßmann über das "Vater Unser": "Das Große Du", wird über das Amen als Abschluss des Herrengebetes interpretiert.   Mehr zum Thema



Videoclip "Aberglaube": Das Wesentliche geht verloren

  Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Schriftzug Aberglaube, darunter eine diffuse Wolke aus einer TonneHand aufs Herz: Wer hat nicht schon einmal einen heimlichen Blick in sein Tageshoroskop geworfen oder mit einem Augenzwinkern einen Glücksbringer verschenkt? Ob vierblättriges Kleeblatt, schwarze Katze oder die Zahl 13 – fast immer geht es um Glück oder Unglück, das damit in Verbindung gebracht wird. Es gibt harmlose Spielarten des Aberglaubens. Aber aus bloßem Spiel kann auch bitterer Ernst werden – vor allem dann, wenn man sein Herz an Gegenstände verliert oder geheimnisvolle Kräfte, Rituale und Beschwörungen einsetzen will, um ein bisschen Schicksalsgott zu spielen. Matthias Pöhlmann von der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, spricht im neuesten Comic-Videoclip der Reihe "e-wie-evangelisch" zum Thema "Aberglaube".   Mehr zum Thema



In Anne Franks Kammer werden die Besucher still

  Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Bildschirmfoto von www.annefrank.org - Foto von Anne FrankDie Schlange vor dem Haus an der Amsterdamer Prinsengracht 263 ist lang. Eine halbe Stunde schon warten zwei junge Schweizer. Sie schauen auf die Hausboote auf dem Wasser und die schmalen Giebel der alten Grachtenhäuser: "Das Warten ist nicht so schlimm, wir wollen das Haus unbedingt sehen." Es ist das berühmteste Hinterhaus der Welt: Hier schrieb das jüdische Mädchen Anne Frank (1929-1945) versteckt vor den deutschen Besatzern während des Zweiten Weltkriegs ihr Tagebuch. Seit 50 Jahren, seit dem 3. Mai 1960, ist das Haus ein Museum. Von allen Büchern, die ich gelesen habe, hat das Tagebuch der Anne Frank mich am meisten beeindruckt", sagt die 17-jährige Karin aus Bern. Vom 6. Juli 1942 bis zum 4. August 1944 lebte Anne Frank mit sieben anderen jüdischen Verfolgten in diesem Versteck, in ständiger Angst entdeckt und deportiert zu werden. In ihrem Tagebuch beschrieb Anne ihren Alltag im Hinterhaus der Prinsengracht. Das Anne-Frank-Haus umfasst heute den gesamten Häuserblock und beherbergt auch ein internationales Informationszentrum über Judenverfolgung und Rassenhass. Mehr zum Thema.



Videoclip zum Thema "Ostern"

  Es ist einfach: Wenn Hasen, Eier, Feuer und Glocken zusammen kommen, ist Ostern. Dabei ist Ostern eigentlich ein biblisch-christliches Fest und keines der vier genannten Kennzeichen kommt in der Ostergeschichte des neuen Testaments vor. Dass Ostern mehr und anderes ist, erzählt die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen in der neuesten Folge der Comic-Videoreihe "E-wie-evangelisch": "Ostern ist ein großes, altes Fest der Christenheit, wo Menschen zusammen kommen im Gottesdienst, gemeinsam feiern und sich sagen lassen, das Leben hört nicht mit dem Tod auf, das Leben geht weiter. Gott steht zu uns." Für Christen ist, das weiß die Hamburger Bischöfin, Ostern das große Hoffnungsfest.





Buch-Tipp: Stephan Sigg - "Auf mich kannst du zählen! 12 Gleichnisse aus unserer Zeit"

  Stell dir vor, du legst dich beim Ferienjob total ins Zeug und dann bekommt ein anderer, der weniger lang gearbeitet hat, gleich viel Geld. Oder du bist total verzweifelt und brauchst eine starke Schulter, aber alle deine Freunde haben was Wichtiges vor.

  Stephan Sigg erzählt zwölf bekannte biblische Gleichnisse neu - provokant, herausfordernd und mitten ins Herz unserer Zeit. Geschichten, die nicht mehr loslassen und eins deutlich machen: Auf Gott kannst du zählen. Egal, was passiert!   Enthalten sind unter anderem das Gleichnis vom verlorenen Sohn, das Beispiel vom barmherzigen Samariter und das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg.

  Thienemann Verlag, 240 Seiten, ISBN: 9783522301916.



Evangelischen Buchpreis 2010 für das Jugendbuch "Zebraland"

  Mit der rechten Maustaste hier klicken, um Bilder downzuloaden. Um Ihre Privatsphäre besser zu schützen, hat Outlook den automatischen Download dieses Bilds vom Internet verhindert. Cover: ZebralandMit dem Evangelischen Buchpreis 2010 wird die in Gießen lebende Autorin Marlene Röder für ihr zweites Jugendbuch "Zebraland" (Ravensburger Buchverlag 2009) ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: Vier Jugendliche sind mit dem Auto auf dem Heimweg von einem Festival. In der Dunkelheit rammen sie ein Moped. Die Fahrerin - eine Mitschülerin - liegt scheinbar leblos an der Böschung. Panisch und ohne zu überlegen verlassen die vier den Unfallort, begehen Fahrerflucht, verwischen in der Folgezeit mögliche Spuren und verabreden das gemeinsame Stillschweigen. Aus dem Radio erfahren sie, dass das Mädchen auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben ist. Wie können sie mit dieser Schuld leben? Diese Frage treibt die Autorin mit Spannung und Einfühlungsvermögen in ihre jugendlichen Protagonisten auf die Spitze. Marlene Röder gelingt es hervorragend, die Themen Schuld, Verantwortung, Freundschaft und Befreiung mit biblischen Traditionen in Verbindung zu bringen. Marlene Röder, 1983 in Mainz geboren, absolvierte eine Ausbildung als Glasmalerin und studiert Lehramt für Förderschulen in Gießen. "Zebraland" ist ihr zweiter Jugendroman. Mehr zum Buch auf dieser Webseite.



Videoclip zum Thema Erlösung

  Irre Zahnschmerzen, Riesendruck vor der Prüfung oder die unerträgliche Spannung im Endspiel manchmal kaum auszuhalten. Und dann ist sie plötzlich da, die Erlösung. Aber, was ist das eigentlich die Erlösung?





Videoclip zum Thema Himmel

  Ludwig Thoma hat es vorgemacht: Er hat ausführlich beschrieben, wie ein Münchener Dienstmann sich im Himmel fühlt. Und Hanns-Dieter Hüsch hat dies aus Sicht des schwarzen Schafes vom Niederrhein auch gemacht. Für Ludwig Thoma war klar: Wer in den Himmel kommt, sitzt den lieben langen Tag auf einer Wolke und singt "Halleluja", für Hanns-Dieter Hüsch ist der Himmel der Platz, wo er viele wieder trifft. Es gebe viele Phantasievorstellungen, die sich mit dem Himmel verbinden, weiß der Kirchenpräsident von Hessen-Nassau, Volker Jung, im neuesten Comic-Videoclip von "E-wie-Evangelisch".










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