» Konfirmandenfreizeit 2010 - "Ab in die Südsee" oder doch in die "Colonia Ulpia Traiana"?

Wir hatten beides!
Zur Konfirmandenfreizeit 2010 ging es für zehn Konfirmanden und drei Betreuer vom 19. bis zum 21. März in die Römerstadt Xanten im Kreis Wesel. Die Jugendherberge am Xantener Südsee, in der wir untergebracht waren, versprüht maritime Atmosphäre. Wir waren zu Gast in einem modernen Haus mit komfortabler Ausstattung, hellen Zimmern sowie mit zeitgemäßem Mobiliar. Die erst im Jahr 2004 eröffnete Einrichtung vermittelt eine freundliche und natürliche Atmosphäre. Absolut kein Vergleich mit den spartanischen Jugendherbergen früherer Tage.
Das nett gestaltete Außengelände bietet viel Platz für allerlei Aktivitäten. Der Hochseilklettergarten und die hinter dem Haus gelegene Südsee wirken genau so modern und einladend.
Im Gegensatz zur Moderne am See steht die drei Kilometer entfernte Xantener Innenstadt mit dem alles überragenden gotischen Dom St. Viktor (Grundsteinlegung 1263; Vollendung 1544). Der Marktplatz, die Einkaufsstraße mit zahlreichen kleinen Geschäften, Cafes und Eiscafes: viel mittelalterliches Flair, aber auch manche Bausünde der 1950er Jahre und der heutigen Zeit sind in Xanten zu finden.
Noch historischer wurde es dann im zwei Kilometer von unserer Jugendherberge entfernt gelegenen APX (Archäologischer Park Xanten). Wir erlebten die römische Stadt Colonia Ulpia Traiana (gegründet im Jahre 98 nach Christus), die im 4. Jahrhundert endgültig von ihren Bewohnern verlassen wurde. Es präsentierten sich teilweise oder vollständig rekonstruierte Gebäude, wie das Amphitheater, der Hafentempel und die Stadtmauer mit Wehrtürmen. Im neuen Römermuseum, das neben den historischen Thermen gelegen ist, erfuhr man dann noch anschaulicher die Geschichte dieser Stadt.
Auf der Bislicher Insel, einem Naturschutzgebiet in direkter Rheinnähe, erfuhren wir viel über die Natur die in diesem feuchten Gebiet existieren kann. Auch die Tierwelt war vertreten, Bieber, Kormorane, Graugänse und Rinder leben in Freiheit in diesem Naturschutzgebiet.
Mit dem Planwagen wurden wir von unserer Unterkunft dorthin gebracht. Zum Leid der weiblichen Betreuungsperson nicht von Pferden gezogen sondern von einem Traktor. Wie gern hätte die Tierliebhaberin doch auf dem Kutschbock gesessen und die Pferde zum Laufen gebracht.
Viele schöne Fotos entstanden auch in diesen drei Tagen. Unter anderem stellten die Konfis ihren Konfirmationsspruch bildlich da. Viel Spaß an den Fotos hatte auch das mitgereiste Hausschaf "Lassie" . Ein Maskottchen, welches auch schon öfter in der Kirche zu bewundern war. Auch haben wir schöne T-Shirts zur Erinnerung selbst gestaltet.
Kurzum eine erfüllte Zeit mit Kultur, Sport und Spaß. Und eine schöne Erinnerung für die Zeit nach der Konfirmation. [Text: Andreas Janke]
» Video aus Xanten:
» Bilder aus Xanten:




