» 1. Ökumenischer Kirchentag in Bulmke am Sonntag, den 15. Juni 2003



Hier ein Interview aus der WAZ Gelsenkirchen vom 16. Juni 2003 mit Pfarrer Henning Disselhoff zum Bulmker Kirchentag 2003:

Gläubige äußern Unverständnis über die Oberen

Was Berlin kann, kann Bulmke schon lange. Zum Ökumenischen Kirchentag luden gestern die evangelische Gemeinde und die katholische Gemeinde Heilige Familie ein. Beim Morgenlob und einem anschließenden Frühstück, in diversen Themen-Foren und bei einem Abschlussgottesdienst wurde die Ökumene begangen. Die WAZ sprach anschließend mit dem evangelischen Pfarrer Henning Disselhoff (44).

WAZ: Der Ökumenische Kirchentag in Bulmke endet mit dem Gospelchor "Good News". Haben Sie auch in ihrem Fazit gute Nachrichten zu verkünden?

Henning Disselhoff: Das war eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch sehr gut besucht war.

WAZ: War es die erste ökumenische Veranstaltung in Bulmke?

Disselhoff: Es war der erste Ökumenische Kirchentag. Wir haben uns natürlich ein bisschen angelehnt an den Kirchentag in Berlin. Die ökumenische Zusammenarbeit gibt es in Bulmke aber schon seit 25 Jahren. Wir haben eine sehr gute Nachbarschaft.

WAZ: Wie steht das Gros der Gläubigen in Bulmke zur Ökumene?

Disselhoff: Es gibt sehr viel Zustimmung. Und auch Unverständnis darüber, dass das Trennende nach wie vor so betont wird von der Ebene der Kirchenoberen.

WAZ: Was für ökumenische Aktionen stehen demnächst an?

Disselhoff: Im Sommer unternehmen wir eine ökumenische Studienfahrt nach Eisenach und Erfurt. Wir bewegen uns dort auf den Spuren Luthers, Bachs und der Heiligen Elisabeth.

Das Gespräch führte Lars-Oliver Christoph

Mit freundlicher Genehmigung der WAZ Gelsenkirchen


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