» Kein Platz für die Herberge?

Nun steuern wir schon mit voller Kraft auf das Weihnachtsfest zu. Da heißt es Adventskranz binden, Weihnachtsdeko zusammensuchen, Lichterketten prüfen und nicht zuletzt die Krippenlandschaft in Szene setzen.
In der Evangelischen Pauluskirche zu Bulmke sind seit dem letzten Jahr mit zwei Krippenlandschaften. Die "Neue", die uns letztes Jahr ein liebes Gemeindeglied überlassen hat, wird ihren Platz in der Apostelkapelle finden. Diese Szenerie soll besonders für unsere Kleinen sein, denn hier heißt es "Anfassen erlaubt!" Die große historische Krippe, die seit drei Jahren wieder ihren angestammten Platz hat – wenn auch auf auf auf einer viel größeren Fläche – eignet sich nicht zum Anfassen.
Die künstlerisch gestalteten Figuren sind in die Jahre gekommen, denn immerhin sind die ersten dieser Figuren aus dem Jahre 1955. Die aus Pappmaché gefertigten Figuren wurden von Jahr zu Jahr durch Figuren der "Münchener Künstlerkrippe" ersetzt.
Der damaligen Kindergartenleiterin, Frau Köster, war es ein Anliegen ein qualitätsvolles und stimmiges Ensemble anzuschaffen. Was ihr auch über Jahre hinweg gelang, so dass die Gruppe in ihrer Zahl stets wuchs. Mal waren es nur ein paar neue Schafe oder ein Hirte. Da sich Gemeindeglieder spendierfreudig zeigten, kamen sogar drei heilige Könige, ein Kamel und der Kamelführer hinzu.
In den 1990er Jahren stand die Krippe dann immer auf dem alten Taufstein der ersten Pauluskirche. Dort war der Platz allerdings mehr als begrenzt. So wanderte sie wieder vor auf die Altarstufen. Von Jahr zu Jahr ist die Landschaft immer größer geworden. 2007 kam dann auch der bis dahin fehlende Verkündigungsengel hinzu, letztes Jahr ein neuer Hirte, den zwei Damen aus der Gemeinde gesponsert haben. Ich muss gestehen, dass ich mich schon jetzt wieder darauf freue, eine neue und größere Landschaft zu schaffen. Denn wie es in einem Artikel der Gelsenkirchener WAZ im vergangenen Dezember über unsere Krippe hieß, "muss man immer noch einen draufsetzen".
Dieses Jahr soll ein Bach durch die Landschaft plätschern. Ob es gelingt, bleibt abzuwarten. Ich würde mir wünschen, dass sich Gemeindeglieder finden, die dazu beitragen, die Krippe zu erweitern und zu erneuern. Neue Schafe wären dringend notwendig, und ein Wirt oder ein neuer Hirte wären auch nicht schlecht.
Wenn Sie uns dabei finanziell unterstützen möchten, überweisen Sie auf das Konto des Fördervereins "Evangelische Pauluskirche zu Bulmke", Sparkasse Gelsenkirchen, Bankleitzahl: 420 500 01, Kontonummer: 119 018 934) mit dem Stichwort "Bulmker Krippe".
Herzlichen Dank und eine ruhige segensreiche Advents- und Weihnachtszeit wünscht Ihnen
Andreas Janke
(Andreas Janke im Gemeindebrief horizonte, Ausgabe Winter 2010/2011)





